Traumabegleitung in der Reittherapie

31.03. – 05.04.2023 und 29.09. – 04.10.2023

Traumabegleitung in der Reittherapie zweiteilige Fortbildung

Begleitung von Klient*innen mit traumatischen Erfahrungen. Das Pferd als Mittler und Unterstützer im Prozess. Die Anwendung von Achtsamkeitstechniken und die Rolle des Körpers und des Pferdes in der Begleitung.

Diese Fortbildung für die Trauma begleitenden Reittherapie  umfasst zwei Module von insgesamt 12 Tagen. Sie bietet sofort einsetzbare Techniken zur tiergestützten Intervention bei Trauma-Zuständen an. Der Unterricht ist abwechslungsreich gestaltet mit Talks, Demonstrationen und Übungen.

Die Steinhauser Akademie bietet mit dem Pferd in besondere und behutsame Form die Begleitung von Klient*innen mit traumatischen Erfahrungen an. Die Praxis in der Reittherapie hat gezeigt, dass wir oft Klient*innen gegenüber stehen, die sich selbst nicht als traumatisiert einstufen würden.

Diese Weiterbildung für Reittherapeut*innen gibt konkrete Werkzeuge an die Hand, zunächst das Verhalten eines Traumaklient*innen einzuordnen und ihm dadurch die Verweisung an entsprechende Therapeut*innen zu ermöglichen.

 

 

Gleichzeitig werden mit dem Pferd Skills erarbeitet die der Klient*in in seinen Alltag integrieren kann. Die Pferde sorgen dabei für Vertrauen und bieten sich als Spiegel der Erfahrung an. Dies hilft den heilsamen Prozess mit dem großen und sanften Wesen der Pferde in Gang zu bringen und somit die Heilung von Trauma-Überlebender zu erleichtern.

Welche Rolle spielt der Körper in der Traumaarbeit und wie kann das Pferd dabei unterstützen. Pferde können sowohl als „Beschützer“ wie auch als Trigger wirken. Wie Du damit am besten umgehst und für Sicherheit am Pferd und für den Klienten sorgen kannst. Lerne hochgradige Erregungszustände zu erkennen und mittels Achtsamkeitstechniken zu intervenieren. Wie der Klient*in sensibel an sein Thema und an das Pferd herangeführt und gelehrt wird, mit seinen Gefühlen und Empfindungen von Überwältigtsein, Angst und Flashbacks umzugehen.

Die Fortbildung bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, die wirkungsvollen Techniken der körperorientieren Reittherapie in Verbindung mit jüngsten Forschungserkenntnissen zu den psychophysiologischen Aspekten bei Traumata anzuwenden.

Diese Fortbildung empfiehlt sich für Reittherapeut*innen, die emphatische Techniken zur Begleitung von Trauma erlernen und ihr eigenes Gefühl von Gesundheit und Wohlbefinden bei der Arbeit bewahren möchten.

In den Modulen werden wir unser Verständnis der Trauma-Arbeit dahingehend erweitern, dass spezielle Themen wie Unfall-Trauma, Bezugspersonen-Traumata, Beziehungstraumata sowie die Möglichkeiten des Therapeuten, für sich selbst zu sorgen, einbezogen werden. Schließlich werden wir erarbeiten, wie man fortgeschrittene Techniken der HAKOMI Methode einsetzen kann, um die Klienten bei der Transformation von traumatischem Stress zu unterstützen.

Teil 1 31.03. – 05.04.2023
Teil 2 29.09. – 04.10.2023
Kurszeiten:
1. Kurstag 14.30 – 16.00 Uhr 17.00 – 20.30 Uhr
weitere Kurstage 9.00 – 12.30 Uhr 14.30 – 17.00 Uhr
letzter Kurstag 9.00 – 13.30 Uhr

Allgemein zur Fortbildung

Ihre Investition: € 2.600,- , Ratenzahlung ist möglich.

Kursleitung: Sabine Steinhauser, Reittherapeutin, Hakomi-Therapeutin, Traumatherapie

Maximal: 6 Teilnehmer/-innen.

Kunterbunt

Kontakt

01522 / 8774360

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